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Mit ‘Abmahnungen’ verschlagwortete Einträge

Viel spannender

Verfasst von Nils am 4. Februar 2009

wäre doch…

Anhand des netzpolitik.org/Deutsche Bahn-Falls nicht zu diskutieren, wie man damit juristisch umgeht, denn dafür sind Anwälte da, und eben nicht zu diskutieren und herauszuschreien wie blöd, gemein und überhaupt die Bahn ist.

Vielmehr sollte es für die bloggenden Bürger aber auch für Unternehmen und Staat darum gehen, wie wir mit dem Netz umgehen. Das ist ja jetzt der zweite prominente Fall in kurzer Zeit, wo größere Unternehmen/Verbände (DFB) mit den bloggenden Mitbürgern umgehen indem sie abmahnen. Doch dürfte diese Strategie nicht aufgehen, denn erstens führen solche Abmahnungen zu noch mehr schlechter Presse und zweitens bringen sie gar nichts. Weswegen netzpolitik.org jetzt abgemahnt wurde, war ein internes Papier. Selbst wenn netzpolitik.org jetzt die Unterlassungserklärung unterschreibt, bleibt das Dokument im Netz, denn es wurde bereits tausendfach kopiert.

Presserechtlich gehen Unternehmen und Organisationen gegen Blogger vor wie gegen Zeitungen. Das nutzt weder den Bloggern noch den Unternehmen.

Was nützt noch ein Presserecht, wenn nicht mehr Zeitungen, TV und Radio veröffentlichen, sondern jeder ganz leicht veröffentlichen kann und zwar immer und überall?

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netzpolitik.org lässt sich auch von der Bahn nicht einschüchtern

Verfasst von Nils am 4. Februar 2009

Bravo!

netzpolitik.org lässt sich nicht von der Deutschen Bahn AG einschüchtern.

Markus auf netzpolitik.org:

Mittlerweile hab ich auch Rücksprache mit meinen Anwälten von JBB Berlin gehabt, die mich unterstützen werden. Thorsten Feldmann und sein Team helfen in juristischen Fällen auch dem Wikimedia e.V. und ich weiß mich da in guten Händen. Daher ist der Stand gerade der, dass ich das Dokument online lasse und die Unterlassungserklärung nicht unterzeichne. Das Dokument ist mittlerweile eh nicht mehr aus dem Netz zu nehmen, innerhalb kürzester Zeit wurde es u.a. bei Wikileaks, Pirate Bay und unzähligen anderen Stellen gespiegelt.

Hört sich doch gut an. Er wehrt sich mit Hilfe eines Anwalts. Das umstrittene Dokument bleibt im Netz und wird auch im Netz bleiben, wenn’se markus dran kriegen. Jetzt schon maximaler Schaden für diese Deutsche Bahn.

Ach, die Telekom hat auch wieder eine neue „Datenaffäre“ (via Golem):

(…) Nach den Informationen wurden 140.000 Lohn- und Gehaltskonten der Belegschaft mit denen der Geschäftspartner des Bonner Konzerns „zu Testzwecken“ abgeglichen. (…)

Mal schauen welche Schweinereien noch so ans Licht kommen.

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Böse Bahn

Verfasst von Nils am 3. Februar 2009

Na, da hat die Bahn mal wieder den Vogel abgeschossen. Anstatt sich um ihre eigenen Probleme zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen, gehen sie gegen die vor, die darüber berichten. Ich hoffe netzpolitik.org wird sich wehren und durchsetzen.

Das Blog Netzpolitik.org hat am Wochenende ein internes Memo zur Mitarbeiter-Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn veröffentlicht – und deswegen heute eine Abmahnung erhalten.

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